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Diese Gewürze gehören in jeden feinen Glühwein

Diese Gewürze gehören in jeden feinen Glühwein

Diese Gewürze gehören in jeden feinen Glühwein


Glühwein duftet schon nach Besinnlichkeit, ist ein formidabler Händewärmer und für viele aus der Adventszeit nicht wegzudenken. Das liegt auch an seinen Gewürzen. Auf welche Sie unbedingt setzen sollten, lesen Sie hier. Glühwein ist nicht gleich Glühwein Glühwein kann prinzipiell aus Weisswein und aus Rotwein hergestellt werden, jedoch ist die rote Variante bekanntlich viel verbreiteter. […]


Glühwein duftet schon nach Besinnlichkeit, ist ein formidabler Händewärmer und für viele aus der Adventszeit nicht wegzudenken. Das liegt auch an seinen Gewürzen. Auf welche Sie unbedingt setzen sollten, lesen Sie hier.

Glühwein ist nicht gleich Glühwein

Glühwein kann prinzipiell aus Weisswein und aus Rotwein hergestellt werden, jedoch ist die rote Variante bekanntlich viel verbreiteter. Doch unabhängig von der Farbe ist Glühwein nicht gleich Glühwein.

Sie wollen lieber guten als schlechten trinken, damit der morgige Tag auch noch Spass macht? Verständlich. Dann haben Sie im Hinterkopf, dass ein guter (roter) Glühwein kräftig in der Farbe ist und weder trüb noch bräunlich sein darf. Ebenfalls wichtig: Glühwein sollte beim Erwärmen eine Hitze von 78°C nicht überschreiten, da ansonsten der Alkohol verdampft und vor allem gesundheitsschädliche Stoffe entstehen.

Warum Glühwein so oft für Kater sorgt… 

Schon am nächsten Morgen bereuen viele ihren lustigen Vorabend mit Glühwein. Besonders der vom Weihnachtsmarkt hat keinen guten Ruf. Kein Wunder, werden hier doch billige Weine mit reichlich Zucker vermengt und ihnen ein Haufen (statt Hauch) an weihnachtlichen Gewürzen zugemischt. Doch warum leiden Glühwein-Konsumenten besonders oft an Nebenwirkungen wie Übelkeit, Müdigkeit und Kopfschmerzen?

  • Die Wärme des Glühweins erwärmt auch den Magen-Darm-Trakt, wodurch der Alkohol schneller in das Blut gelangt. Daher macht warmer Wein (oder warmer Alkohol im Allgemeinen) auch schneller betrunken als sein kaltes Pendant.
  • Dann ist da noch der Zucker im Glühwein, der den Prozess der Alkoholaufnahme im Körper nochmal beschleunigt.

… und wie Sie ihm vorbeugen können

Schaffen Sie eine Grundlage, indem Sie vor dem Glühwein etwas essen und auch zwischendurch immer wieder kleine Snacks zu sich nehmen. Je fettiger die Speisen sind, desto langsamer gelangt der Alkohol ins Blut. Trinken Sie zudem neben dem Glühwein auch Wasser. Das Wichtigste aber ist, dass Sie ihr individuelles Mass kennen und rechtzeitig aufhören. 

Achtung vor diesem Mythos!

Glühwein wärmt von innen, beteuern seine Befürworter. Leider falsch! Richtig ist nur der folgende Tipp: Ziehen Sie sich lieber etwas wärmer an, als auf die Wirkung von Glühwein zu setzen.

Zwar ist es tatsächlich so, dass Alkohol im ersten Moment den Körper erwärmt. Allerdings erweitert Alkohol auch die Blutgefässe, wodurch mehr Wärme über die Haut abgegeben wird und der Körper auf diese Weise schnell und stärker abkühlt. Daher friert Ihr Körper nach einem Glühwein stärker als vorher (auch wenn Sie es nicht immer merken…).  

Ja, auch Glühwein hat Kalorien

Als ungefähren Wert kann man pro Becher Glühwein (200 ml) rund 200 Kalorien angeben. Allerdings ist der Wert stark vom Zuckergehalt abhängig. Trotzdem gilt in etwa, dass 3 Becher Glühwein einer Tafel Schokolade oder einer leichten warmen Mahlzeit entsprechen. Vergessen Sie das nicht und planen Sie diese Kalorien für sich gedanklich ein, indem Sie an anderer Stelle sparen oder mehr Sport einbauen.  

Diese Gewürze sind ein Muss

Trauen Sie sich und machen Sie dieses Jahr Ihren Glühwein einfach selber. Auch wenn er am Ende nur „verkocht“ wird, lohnt es sich in jedem Fall, zu einem guten Wein zu greifen. Und: Er darf ruhig lieblich sein.

Sparen Sie für einen feinen Glühwein nicht an weihnachtlichen Gewürzen – Kardamom, Nelken, eine Zimtstange und Sternanis sind hierbei ein Muss. Aber auch Koriandersaat und Ingwer verleihen dem Glühwein eine besondere Note. Zucker – oder die abnehmfreundlichen Alternativen Stevia und Erythrit – eignen sich zum Süssen. Wenn Sie dem Wein etwas Orangensaft untermischen, entsteht zudem eine frische, leicht süssliche Note und der Wein steigt nicht so schnell zu Kopfe.

Erwärmen Sie alle Zutaten behutsam in einem Topf und lassen Sie den Glühwein ziehen. Achten Sie aber wie bereits erwähnt darauf, den Glühwein nicht über 78°C zu erhitzen. Jetzt noch eine unbehandelte Orange zum Garnieren eingesetzt, und schon haben Sie einen feinen und leichten Glühwein. Zum Wohl!

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