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Jetzt ist gut Kirschen essen! Was das Saisonobst so gesund macht

Jetzt ist gut Kirschen essen! Was das Saisonobst so gesund macht

Jetzt ist gut Kirschen essen! Was das Saisonobst so gesund macht


Die heimischen Kirschen haben Saison! eBalance verrät, wie viel Gutes in ihnen steckt – und warum Sie sich von der natürlichen Süsse des feinen Steinobstes nicht verunsichern lassen sollten! Kirschen sind gesund und auch im Rahmen einer kalorienbewussten Ernährung absolut erlaubt.


Die Ernte läuft seit Ende Juni, Mitte Juli erreicht sie ihren Höhepunkt und dann endet sie auch schon wieder. Was das für Sie heisst? Bloss schnell zugreifen! Denn die Früchtchen sind sehr empfindlich – einmal gepflückt, verderben sie rasch. Ausserdem: So appetitlich sie aussehen, so gesund sind Kirschen auch.


Inhaltsverzeichnis


Was Kirschen so gesund macht

Kirschen sind prall gefüllt mit wertvollen, teilweise entzündungshemmenden Inhaltsstoffen. Dazu zählen verschiedene B-Vitamine sowie grosse Mengen an Vitamin C. Ganz besonders ist ihr Mineralstoffgehalt hervorzuheben. So liefern Kirschen Magnesium, Phosphor, Eisen, Kalzium und Kalium.

Das Elektrolyt Kalium unterstützt Wachstum und Regeneration unserer Körperzellen und beugt zudem Wassereinlagerungen vor. Davon profitiert natürlich auch die Silhouette. Weiterhin wirken sich die in Kirschen enthaltenen Pflanzenfarbstoffe Anthocyane positiv auf das Bindegewebe und gesamte Hautbild aus. Deswegen kann man mit einem Augenzwinkern sagen: Kirschen machen schöner!

Damit nicht genug, sind Kirschen auch ein gesunder Gute-Nacht-Snack. So enthalten sie von Natur aus Melatonin. Das sogenannte «Schlafhormon», das auch vom Körper selbst hergestellt wird (mit zunehmendem Alter aber immer weniger), spielt eine wichtige Rolle für den Schlaf-Wach-Rhythmus des Menschen. Von aussen zugeführt, kann Melatonin das Einschlafen erleichtern.

Bitte keine Angst vor Kirschenkalorien!

Kirschen sind von allen Obstsorten zwar nicht die kalorienärmsten, aber auch nicht der Spitzenreiter. So liegen sie mit 50 bis 60 Kalorien à 100 Gramm höher als beispielsweise Erdbeeren oder Aprikosen und in etwa gleichauf mit Äpfeln, Birnen, Mango oder Ananas.

Was das für Sie bedeuten sollte? Nicht viel – höchstens, dass Sie Kirschen nicht kiloweise auf einmal zu sich nehmen sollten. Davon ist aber schon aus dem Grund abzusehen, dass Kirschen (wie andere Steinobstsorten auch) in rauen Mengen Magen-Darm-Beschwerden auslösen können. Und aus noch einem Grund sollten Sie Kirschen nur massvoll geniessen: Sie enthalten Fruktose (rund 5 g pro 100 g). Und die ist im Übermass gesundheitsschädlich (auch wenn Sie dafür buchstäblich kiloweise Kirschen essen müssten..).

Schon gewusst?

Obst gehört zu einer gesunden Ernährung unbedingt dazu! Lassen Sie sich von Kalorienangaben nicht den Appetit auf frische Früchte verderben: Dank wertvoller natürlicher Inhaltsstoffe sind sie ein erfrischender Snack für zwischendurch, der auch mal eine figurbewusste Dessert-Alternative sein kann.

Was ist dran an den hartnäckigen Kirschmythen?

Ein wenig sollte man beim Kirschenessen schon aufpassen. Es kann sich nämlich der eine oder andere Backenzahn verabschieden, wenn man herzhaft auf eine Kirsche gebissen hat – und diese noch ihren harten Stein enthielt. Deshalb empfiehlt sich für die Zubereitung von Konfitüre, Wähen und Aufläufen die Verwendung entsteinter Kirschen.

Doch auch darüber hinaus gibt es Warnungen hinsichtlich der Früchte. Oder besser gesagt: Mythen. eBalance knöpft sich zwei besonders hartnäckige vor.

Wasser zu Kirschen = Blähungen?

Trinke man Wasser zu Kirschen, seien die Blähungen besonders stark, hiess es lange Zeit. Diese Behauptung gründet auf der (früheren) Annahme, dass die Hefepilze auf der Haut der Kirschen durch die mit Wasser verdünnte Magensäure nicht mehr zerstört würden. Der Zucker der Früchte könnte daher ungehindert vergären, wobei Alkohol und das Gas Kohlendioxid ausgeschieden würden. Die Theorie liess sich jedoch nicht erhärten. Somit handelt es sich bei diesem Mythos um nicht mehr als eine Schauergeschichte aus alten Zeiten.

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Kirschenstein und Blinddarmentzündung?

Dass ein geschluckter Kirschenstein im Wurmfortsatz des Blinddarms landen und dort eine Entzündung auslösen kann, ist auch eine verbreitete Angst. Das reelle Risiko dafür ist in Wahrheit jedoch minimal. Hat man also versehentlich mal einen Stein mitgegessen, ist das kein Drama – er sollte sich alsbald auf natürlichem Weg wieder aus dem Verdauungstrakt verabschieden.


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