Christine Herzig (52) hat 20 Kilo
abgenommen

Dick durchs Leben zu gehen, war quälend

Christine Herzig

, 52

 aus Büren zum Hof BE

beruf
Personalassistentin
gewicht vorher
92 kg
gewicht nachher
72 kg
grösse
169 cm

Weitere Erfolgsgeschichten

«Ich mag mich noch gut an eine leidenschaftliche Auseinandersetzung mit meinem Arzt erinnern, weil ich mich weigerte, auf die Waage zu steigen», berichtet Christine Herzig. «Er versuchte mich davon zu überzeugen, meinen Gewichtsproblemen ins Auge zu sehen. Doch davon wollte ich nichts wissen.»

Bei einer Grösse von 1,69 Metern wog die Personalassistentin aus dem bernischen Büren am Hof damals über 90 Kilo. Trotz eines hektischen Jobs mit viel Bewegung und zusätzlichem Sport war ihr Gewicht ausser Kontrolle geraten.

Zu viel, zu ungesund, zu fettig

Die Gründe kennt Christine Herzig inzwischen genau. «11 Jahre lang lebte ich als Reiseleiterin im Ausland. In dieser Zeit verlernte ich, mich gesund und regelmässig zu ernähren. Manchmal kam ich erst um zwei Uhr nachts zum Essen. Es versteht sich von selbst, dass ich zu so später Stunde nicht die gesündesten Speisen verzehrte.»

Kam dazu, dass sie nach ihrer Rückkehr in die Heimat mit ihrem Freund zusammenzog. Dieser isst gerne und viel – und sie «hielt wacker mit, indem ich mir teilweise zwei bis drei Mal schöpfte.» Als weiteren Punkt nennt Christine Herzig ihre Unkenntnis in Bezug auf die Zusammensetzung von Nahrungsmitteln. «Mir war nicht bewusst, dass gewisse Joghurtsorten sehr zucker- und fettreich sind und man sie einfach mit mageren, kalorienarmen Varianten ersetzen kann.»

Vor allem seien bei ihr jedoch die Portionen ins Gewicht gefallen. Heute isst sie mengenmässig rund zwei Drittel weniger als vor der Mitgliedschaft bei eBalance. Auf diese Weise ist es ihr gelungen, innerhalb von rund sechs Monaten 20 Kilo abzunehmen.

 

Christines Tipps:

 

  • Die beste Motivation ist die Vorfreude auf eine Zeit, wo die Hosen nicht mehr zwicken, man viele Komplimente bekommt und sich gesunder und selbstbewusster fühlt.
  • Wer ausgewogen isst und sich alles in Massen gönnt, hat weder Hunger noch Fressattacken.
  • Beim Sport verbrauchte Kalorien nicht mit Essen kompensieren.

 

Es musste klick machen

Christine Herzig vergleicht das Essen im Übermass mit einer Sucht, wie bei Alkohol oder Drogen. «Was nützte es mir, wenn Freunde gutgemeinte Ratschläge gaben? Oder wenn ich mitbekam, dass Leute hinter meinem Rücken über meine Figur lästerten?» Die rhetorische Frage beantwortet sie gleich selbst: «Nichts.» Erst musste es bei ihr selbst klick machen, bis sie sich eingestand, dass sie ein Problem hatte.

Das Aha-Erlebnis kam im letzten Winter. Der 52-Jährigen war damals extrem unwohl in ihrer Haut: Der Arzt hatte bereits vor längerem einen zu hohen Blutdruck diagnostiziert und ihr Medikamente verschrieben. «Mein Körper fühlte sich bis zu den Haarwurzeln aufgedunsen an.  Ich hatte das Gefühl, bald zu explodieren wie ein Dampfkochtopf.»

In dieser Zeit traf sie im Fitnesscenter eine Bekannte, die sie länger nicht mehr gesehen hatte. «Als ich sah, wie viel sie abgenommen hatte, brachte ich den Mund vor Staunen nicht mehr zu», sagt Christine Herzig lachend. Damals hörte sie zum ersten Mal von eBalance.

Fertigsaucen gestrichen

Bald wurde sie selbst Mitglied des Programms und in den darauf folgenden Wochen machte sie sich zu Hause am Computer daran, in ihrem Online-Tagebuch festzuhalten, was und wie viel sie ass. Zunächst war es aufwändig, alle Portionen abzuwägen. Und da sie nur nach Rezepten aus der eBalance-Datenbank kochte, brauchte sie viel Zeit zum Einkaufen und Planen.

Doch bald lernte sie, die Portionen von Auge einzuschätzen und adaptierte ihre eigenen Menus so, dass sie gesund und kalorienarm waren. «Fertigsaucen, Ketchup und Apéro-Snacks habe ich ganz vom Speiseplan gestrichen», sagt sie. «Vierzig Jahre lang habe ich solche Sachen gegessen. Ich weiss, wie sie schmecken, und dass ich nichts verpasse. Wenn ich stattdessen zum selbstgemachten Dressing oder zu einer Gurke mit Dip greife, tue ich mir einen Gefallen. In diesem Sinne geht mir nichts ab», resümiert sie.

Weder Hunger noch Gelüste

Dass sie auf nichts verzichten muss, ist für Christine Herzig das grosse Plus bei eBalance. Im Gegensatz zu früher ausprobierten Kuren wie der Blutgruppendiät ist jetzt alles erlaubt, solange es im Mass genossen wird. «Immer wieder staune ich, dass ich viel weniger Nahrung brauche, als ich stets dachte. Nie hatte ich Hunger oder irgendwelche bösen Gelüste. Im Gegenteil, ich kann noch immer nicht glauben, wie mühelos ich abgenommen habe.»

Ein wichtiger Eckpfeiler neben der Ernährungsumstellung war für sie der Sport. Regelmässig geht sie ins Spinning und ins Body-Pump-Training. Ein Body-Forming-Kurs hat ihr zudem geholfen, schlaffen Hautpartien vorzubeugen. Wichtig sei, die durch körperliche Aktivitäten verbrauchten Kalorien nicht mit Essen zu kompensieren, betont sie.

Abnehmen trotz Wechseljahren

Der Effort lohnt sich: Christine Herzig fühlt sie sich geistig und körperlich so fit, wie schon lange nicht mehr. «Es macht unglaublich Spass, schöne Kleider von der Stange zu kaufen, und ich geniesse die Komplimente von Freunden und Bekannten. Wanderungen, bei denen ich vor zwei Jahren fast kollabierte, bereiten mir jetzt die grösste Freude.»

Trotz ihrer anfänglichen Sorgen, als Frau in den Wechseljahren könnte sie nicht abnehmen, verlief der Gewichtsverlust leichter, als erträumt. «Natürlich braucht es Disziplin, aber ich bin überzeugt, dass jeder, der es wirklich will, abnehmen kann. Keine übergewichtige Person kann mir weismachen, sie fühle sich in ihrem Körper wohl», sagt sie entschieden. «Ich weiss, wie es sich anfühlt, dick durchs Leben zu gehen. Es war für mich jahrelang quälende Realität.»

Umso mehr geniesst Christine Herzig jetzt ihre schlanke Figur und kostet die neue Vitalität jeden Tag aufs Neue aus.

Karolina Dankow, 09.2013

Hinweis: Alle Fotos sind Originalaufnahmen und wurden nicht mit Softwareprogrammen bearbeitet. Die darauf abgebildeten Personen haben ihr schriftliches Einverständnis zur Veröffentlichung gegeben. Beachten Sie, dass eine Gewichtsabnahme individuell verläuft und nicht im Einzelfall vorhergesagt werden kann.