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Erfrischende Sommerfrucht: Was macht Melonen gesund?

Erfrischende Sommerfrucht: Was macht Melonen gesund?

Erfrischende Sommerfrucht: Was macht Melonen gesund?


Melonen haben in den Sommermonaten Saison – und sind passend dazu, gerade wenn es heiss ist, ein erfrischender Snack. Gleichzeitig liefert ihr Fruchtfleisch wertvolle Inhaltsstoffe. Lesen Sie hier, was Wassermelone, Honigmelone und Co. so gesund macht.


Wussten Sie, dass Melonen und Wassermelonen eher entfernte Verwandte sind? Beide gehören zwar zur Familie der Kürbisgewächse, dann aber zu einer jeweils anderen Gattung. Zu den Melonen – auch «Zuckermelonen» genannt – zählt unter anderem die beliebte Honigmelone. Sie sind botanisch der Gattung der Gurken zuzuordnen; Wassermelonen hingegen fallen unter die Gattung der Citrullus.

«Das ist ja schön und gut, aber was macht Melonen gesund», fragen Sie sich? Wir erklären es im Folgenden ausführlicher.


Inhaltsverzeichnis


Wassermelonen: nicht «nur» gesund fürs Herz

Wassermelonen enthalten die Vitamine A, B1, B6 und C, und diese wirken sich jeweils unterschiedlich (positiv) auf die Gesundheit aus. Vitamin C etwa stärkt das Immunsystem und macht abwehrstärker gegenüber Krankheitserregern. Daneben regt Vitamin A das Haarwachstum an, sorgt von innen für schöne, geschmeidige Haut und unterstützt zudem die Augengesundheit. Von den Vitaminen B6 und B1 profitieren das Gehirn und unsere Nerven.

Ausserdem liefert die Wassermelone Lycopin, ein wertvolles Antixodans, das schädliche freie Radikale abwehrt. Es wirkt entzündungshemmend und sorgt für gesunde Knochen. Die Aminosäure L-Citrullin stärkt Herz und Kreislauf, entspannt die Blutgefässe und kann so zu einem gesunden Blutdruck und Blutzuckerspiegel beitragen.

Zu guter Letzt eignen sich Wassermelonen gut zum Abnehmen. Sie bestehen zu rund 90 Prozent aus Wasser, sind natriumarm und frei von Fett und Cholesterin. 100 Gramm enthalten gerade einmal schlanke 24 Kalorien. Aber Achtung, hier ist bei bestimmten Erkrankungen Vorsicht geboten: Ebenso aufgrund ihres hohen Wassergehalts nämlich, sind Wassermelonen sehr harntreibend. Das kann bei einer Niereninsuffizienz problematisch sein. Weiterhin sollte nicht unerwähnt sein, dass die Früchte einen recht hohen glykämischen Index haben. Dies kann zu einem schnellen Anstieg des Glukosespiegels im Blut führen und – und ist bei einer Diabetes nicht unproblematisch.

Honigmelonen für gesunde Energie nach dem Sport

Honigmelonen haben eine gelbe Schale und sind mitunter nicht ganz rund, sondern eher oval geformt. Die botanische Nähe zur Gurke zeigt sich in ihrem Inneren: Die Kerne der Honigmelone sind in der Mitte der Frucht zentriert.

Wie der Name vermuten lässt, schmecken Honigmelonen süss – sie bestehen zu bis zu zehn Prozent aus Fruchtzucker. Das macht sie gleichzeitig zu einem wertvollen Energielieferanten, etwa nach sportlicher Betätigung. Lassen Sie sich vom hohen Zuckergehalt nicht verunsichern, trotzdem ist diese Sorte der Melonen gesund – und mit 50 Kalorien à 100 Gramm immer noch recht kalorienarm.

Wie die Wassermelone auch, enthält die Honigmelone wertvolles Vitamin C und Vitamin B1 sowie zusätzlich Vitamin B2, was für einen gesunden Stoffwechsel benötigt wird. Ebenso finden sich Kalium (für gesunde Muskeln und Nerven), Kalzium und Phosphat (für starke Knochen und Zähne) sowie Magnesium und Eisen in der Honigmelone.

Cantaloupe-Melonen sind Beautybooster – dank Betacarotin

Die Cantaloupe-Melone erkennt man an ihrer hell- bis dunkelgrünen, rauen Schale, die typischerweise von vielen Furchen durchzogen ist. Ihren Namen verdankt sie der kleinen italienischen Stadt Cantalupo, wo sie um 1700 erstmals angebaut wurde.

Cantaloupe-Melonen gehören ebenfalls zur Familie der Zuckermelonen. Mit nur 35 Kalorien auf 100 Gramm ist ihr Fruchtfleisch recht kalorienarm. Es stecken einige weitere Nährstoffe und Mineralstoffen drin, vor allem aber punktet diese Melonensorte mit ihrem hohen Gehalt an Betacarotin. Betacarotin ist eine Vorstufe des antioxidativen Vitamin A, es wirkt sich positiv auf das Hautbild, die Haarstruktur und Sehkraft aus.

Galia-Melonen und ihr hoher Kalium- und Natriumgehalt

Die Galia-Melone gehört zur Untergruppe der Netzmelonen, was man an der netzartigen Struktur auf ihrer Schale erkennen kann.

Die gelbe Melone ist gesund und kalorientechnisch der schlankste Kandidat: Gerade einmal 25 Kalorien stecken in 100 Gramm Fruchtfleisch. Üppiger ausgestattet ist sie mit Kalium und Natrium.

Extra-Tipps für Fans der Melone

Dass Melonen gesund sind, haben wir also geklärt. Nun kommen wir zu Details, die Sie zu echten Kennern machen.

• Wann Sie frische Melonen bekommen

Angebaut werden Melonen innerhalb von Europa vor allem in Spanien, Ungarn, Italien und in der Türkei sowie in Südfrankreich. Im heimischen Supermarkt findet man sie in der Regel von Juni bis September.

• Melonenkerne nicht wegwerfen!

Melonenkerne werden beim Verzehr oft als störend empfunden und deshalb entfernt. Wir sagen dennoch: Werfen Sie die Kerne nicht gleich weg! Denn so wie das Fruchtfleisch von Melonen gesund ist, stecken auch in den Kernen wertvolle Vitamine, Mineralstoffe, Eiweisse und Fette. Getrocknet, geröstet und gesalzen kann man Melonenkerne beispielsweise als Snack zwischendurch knabbern oder auch als feines Topping über Salat geben.

• So erkennen Sie eine reife Melone

Bei einer Wassermelone kann man mit den Fingern gegen die Schale klopfen. Unreife Früchte klingen kaum, reife hingegen vibrieren und der Klang ist voll. Überreife Früchte wiederum klingen hohl. Auch optische Hinweise gibt es: Um den Stielansatz herum muss die Wassemelone kräftig dunkelgrün sein – nur die kleine Fläche, auf der die Melone auf der Erde auflag, darf etwas heller aussehen. Aufgeschnittene Wassermelonenstücke, wie sie im Handel oft angeboten werden, sollten ein kompaktes Fruchtfleisch aufweisen. Ist es porös und an den Schnittstellen dunkelrot und matschig, ist die Melone nicht mehr frisch.

Reife Zuckermelonen riechen am Stielansatz aromatisch und lassen sich dort leicht eindrücken. Die übrige Schale sollte fest sein. Melonen, die kaum riechen, sind unreif. Einzig die Unterart der Honigmelonen lässt sich am Duft nicht so leicht erkennen. Hier am besten etwas genauer hinschauen und -fühlen: Es sollten keine äusserlichen Risse oder Dellen auf der Honigmelone zu erkennen sein. Beim Tasttest sollte die Frucht ein wenig nachgeben – die Schale sollte nicht zu weich, aber auch nicht zu hart sein.

Unser Fazit

Melonen sind gesund – und nebenbei ein idealer Snack, um den Gluscht auf etwas Süsses auf kalorienarme Weise zu stillen. Schön ist auch, dass man sie in der Küche so vielseitig einsetzen kann. Probieren Sie doch beispielsweise unser feines Rezept für einen Wassermelonensalat mit Feta aus – Sie werden überrascht sein, wie gut die Süsse der Melone und der salzige Käse harmonieren!

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