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Frischer Spinat hat Saison – und ist so gesund!

Frischer Spinat hat Saison – und ist so gesund!

Frischer Spinat hat Saison – und ist so gesund!


Spinat kann man das ganze Jahr über tiefgefroren kaufen, und dagegen ist auch nichts einzuwenden. Aber aktuell hat Spinat Saison – da lohnt es sich natürlich doppelt zuzugreifen. eBalance erklärt, was Spinat so gesund macht – und ordnet das Nitrat- bzw. Nitrit-Risiko richtig ein.


Wie zahlreiche andere Gemüsearten auch wird Spinat umgehend nach der Ernte tiefgefroren. Dabei gehen praktisch keine Nährstoffe verloren. Und davon hat das Power-Gemüse so einige!


Inhaltsverzeichnis


Gesunde Inhaltsstoffe in Spinat

Mit etwa 4 mg pro 100 g enthält Spinat viel Eisen. Er unterstützt somit die Sauerstoffversorgung des Körpers und ist wichtig für das Immunsystem. Um Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln besser verwerten zu können, sollte es in Kombination mit Vitamin C zugeführt werden. Daher ist die Kombination aus Spinat und Gemüse (z. B. Tomate und Peperoni) oder Obst (wie Orange und Granatapfel) besonders sinnvoll. Zusätzlich enthält Spinat reichlich Vitamin K, Beta-Carotin und Kalium. 

Auch interessant: Diese Lebensmittel sind die besten Vitamin-C-Lieferanten

(Naturbelassener) Spinat kann beim Abnehmen helfen

Auch Abnehmwillige sollten auf Spinat setzen. Er liefert wenig Kalorien und ist damit für eine energiebewusste Ernährung immer eine gute Wahl. Darüber hinaus enthält er (wie einige andere grüne Gemüsesorten übrigens auch) sogenannte Thylakoide. Es handelt sich dabei um Membransysteme, von denen man vermutet, dass sie die Verdauung von Fetten verlangsamen und eine vermehrte Ausschüttung von Sättigungshormonen bewirken.

Beim Kauf von TK-Ware bitte auf die Zutatenliste achten. Varianten mit Rahm und Saucen enthalten oft viel Fett, welches die Gemüsebeilage zur Kalorienfalle machen kann. Es gilt: Je naturbelassener, desto besser.

Spinat und Nitrat – was sollte man wissen?

Die Spinatpflanze nimmt über den Boden eine relativ hohe Menge Nitrat auf. Nitrat ist ein Salz und für einen gesunden Erwachsenen in verzehrüblichen Mengen nicht weiter gefährlich. Wie viel Nitrat das Trinkwasser z. B. in Ihrem Wohngebiet enthält, können Sie per Eingabe einer Ortsbezeichnung oder Ihrer Postleitzahl auf der Website des SVGW («Schweiz. Verein des Gas- und Wasserfaches») ermitteln.

Bei falscher oder zu langer Lagerung kann sich Nitrat zum bedenklicheren Nitrit umwandeln. Diesen Prozess können auch Bakterien auslösen, wie sie zum Beispiel im Speichel und im Darm vorhanden sind. Nitrit kann sich an den roten Blutfarbstoff Hämoglobin binden und somit den Sauerstofftransport stören. Dies kann bei Säuglingen und Kleinkindern sogar tödlich enden. Daneben vermutet man bei Erwachsenen durch hohe Nitritaufnahme ein erhöhtes Krebsrisiko.

4 Tipps, um die Nitritzufuhr niedrig zu halten

  • Wählen Sie Bio-Spinat. Weil die Bio-Variante nicht mit nitrathaltigem Dünger behandelt wird, ist bei ihr der Nitritgehalt im Allgemeinen geringer.
  • Vermeiden Sie langes Warmhalten von gekochtem Spinat. Wurde zu viel zubereitet, sollten die Reste schnell heruntergekühlt und bis zum erneuten Servieren kühl gelagert werden. Spinat bitte nicht öfter als ein Mal aufwärmen. 
  • Beim Rohverzehr (z. B. als Salat) die äusseren Blätter des Gemüses bitte nicht verwenden. Sie sind nitratreicher als die inneren.
  • Servieren Sie frischen, rohen Spinat mit ein paar Orangen- oder Tomatenscheiben. Denn: Vitamin C, Vitamin E und sekundäre Pflanzenstoffe hemmen die Bildung von Nitrit im Körper.

Zusammenfassend ist zu betonen: Die gesundheitlichen Vorteile einer gemüsereichen Kost überwiegen etwaige Risiken. Gesunde Erwachsene sollten Spinat daher keinesfalls meiden. Das Gleiche gilt ebenso für u. a. Randen und Rucola, die übrigens auch hohe Mengen an Nitrat enthalten.

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